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Argumentarium

Das Wichtigste in drei Sätzen

Die Zooseilbahn erschliesst den Zoo als neue ÖV-Achse bedarfsgerecht, umweltverträglich, bequem, schnell und mit hohem Erlebniswert.


Die Zooseilbahn entschärft die unbefriedigende Verkehrssituation an Spitzentagen wirkungsvoll unter Beibehaltung einer vernünftigen Anzahl Parkplätze.


Die Zooseilbahn sichert und steigert die Attraktivität des Zoos als meistbesuchte Kulturinstitution der Schweiz nachhaltig, im Einklang mit den berechtigten Interessen der Quartierbewohner und ohne Belastung der Staatskasse.

 

Das Problem

Der Zoo Zürich ist mit jährlich 1,8 Millionen Besuchenden das meistbesuchte Kulturinstitut der Schweiz und für Zürich ein ausgewiesener Standortfaktor. Die exponierte Lage in der Nähe von Wohnquartieren und umweltpolitische Zielsetzungen erfordern einen möglichst hohen Anteil von Besuchenden, die mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. Bereits heute reisen 43 Prozent der Besuchenden mit dem öffentlichen Verkehr an. Der Zoo unternimmt bereits heute alles in seiner Macht stehende, um diesen Anteil weiter zu steigern. Im RailAway-Angebot der SBB ist der Zoo schweizweit der meistbesuchte Zielort. Die an Spitzentagen akzentuiert auftretende Verkehrsproblematik rund um den Zoo zeigt aber deutlich: Das bestehende ÖV-Angebot steht in krassem Gegensatz zur Bedeutung des Zoos und der Nachfrage, die er generiert. Mit gut gemeintem Flickwerk, z.B. einer Tramverlängerung, ist diesem Missstand nicht beizukommen. Das Problem entsteht nicht beim Zoo sondern bereits vorher in der City. Kompliziertes Umsteigen beim Hauptbahnhof und lange Umsteigewege machen eine ÖV-Anreise zum Zoo mühsam, unattraktiv oder im Fall von Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen an Spitzentagen gar unzumutbar. Die Folgen sind bekannt: Verkehrschaos an Spitzentagen, Suchverkehr in den angrenzenden Quartieren, ein nicht zu beziffernder Imageschaden und ein nicht unerheblich hohes (beachtlich hohes) Potenzial an Besuchenden, das dem Zoo verloren geht.

Der Zoo braucht eine neue leistungsfähige ÖV-Achse, die die Besucherströme an einem mit dem ÖV gut erreichbaren Zentrum bündelt und bequem zum Zoo führt. Die Lösung heisst Zooseilbahn.

Die Argumente

Die Zooseilbahn ist umweltverträglich

Die Zooseilbahn erzeugt weder Lärm noch Emissionen. Die Planung hat gezeigt, dass die Seilbahn unter Wahrung der Naturschutzanliegen gebaut werden kann und den Zoo nachhaltig und ökologisch sinnvoll erschliesst. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Umwelt-Fachleuten so gewählt, dass der Eingriff in die Natur minimal gehalten werden kann. Dank der hohen Masten sind beispielsweise keine Waldrodungen erforderlich und das besonders schützenswerte Sagentobel wird nicht tangiert. Immissionen durch die Seilbahn selbst werden durch die Linienführung, modernste Seilbahntechnik und geschlossene Gondeln weitgehend vermieden. Der ökologische Nutzen der Seilbahn überwiegt  bei weitem. 

Die Zooseilbahn bringt eine Verlagerung auf den ÖV

Ziel ist, dass eine ÖV-Anreise zum Zoo nicht erst bei der Talstation Stettbach beginnt, sondern dort mit dem Einstieg in die Zooseilbahn ihren Abschluss und erlebnisreichen Höhepunkt findet. Vieles spricht dafür, dass dieses Ziel erreicht wird: Die direkte Anbindung an die ÖV-Drehscheibe Stettbach gewährleistet kurze, bequeme Umsteigebeziehungen zwischen S-Bahn, Glattalbahn, Seilbahn, Tram und Regionalbussen. Die Reisezeit zum Zoo wird sich um bis zu mehr als einer halben Stunde verkürzen. Flankierende Massnahmen im Bereich Tarifgestaltung und Marketing sind in Planung. Mit anderen Worten: Eine Anreise mit dem PW nach Stettbach und damit verbunden die Suche nach einem Parkplatz ist schlicht und einfach nicht attraktiv. Das werden die Zoobesucher grossmehrheitlich merken und für ihre Reise von Anfang an den ÖV benutzen. 

Die Zooseilbahn entlastet Quartiere

Den Quartierbewohnern in der Umgebung des Zoos entsteht durch die Verkehrsprobleme an Spitzentagen eine Einschränkung der Lebensqualität. Die Zooseilbahn wird diesbezüglich Entlastung bringen. Die Seilbahn lässt sich aber auch im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung in Stettbach betreiben. Mehrverkehr ist durch die attraktiven ÖV-Verbindungen und die konsequente ÖV-Förderung nicht zu erwarten. Neue Parkplätze im Raum Stettbach sind nicht vorgesehen. Gleichwohl wird es darum gehen, die Situation aufmerksam zu beobachten und allfällige Probleme in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und den lokalen Behörden zu lösen.

Die Zooseilbahn sichert Standortqualität

Der Zoo ist für die Stadt Zürich ein wichtiger Imagefaktor mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenze hinaus in die ganze Schweiz und ins Ausland. Er ist Freizeitattraktion und Naturschutzzentrum in einem. Die Zooseilbahn sichert diese Errungenschaften und gibt dem Zoo den nötigen Handlungsspielraum, um diese Rolle auch in Zukunft wahrnehmen zu können. 

Die Zooseilbahn belastet die Staatskasse nicht

Für die Zooseilbahn ist eine private Trägerschaft und Finanzierung vorgesehen. Der Zoo setzt mit seinem finanziellen Engagement für das Projekt ein klares Zeichen. Er dokumentiert, dass er gewillt ist, aktiv vernünftige Lösungen für das Verkehrsproblem voranzutreiben.

Die Zooseilbahn ist breit abgestützt

Der Zürcher Kantonsrat hat die Zooseilbahn in den kantonalen Verkehrsrichtplan eingetragen und damit ein deutliches Zeichen gesetzt. Im Vorfeld der Richtplaneintragung haben 26‘000 Personen eine Petition für den Richtplaneintrag unterzeichnet.

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