Verkehrsentwicklung rund um den Zoo Zürich
Der Zoo Zürich wurde nicht auf einer grossen grünen Wiese sondern am Berg an exponierter Lage erstellt. Über die Jahre sind darum herum Wohnbauten entstanden. Dass damit besondere Ansprüche an die Verkehrserschliessung verbunden sind, zeigte sich bereits im Eröffnungsjahr 1929. Heute noch finden sich in den Fotoarchiven des Zoos zahlreiche Bilder aus der Vergangenheit mit übervollen Parkplätzen.
Parkplätze sukzessive abgebaut
Mitte der 90er Jahre wurde mit der Erarbeitung eines Masterplans der Grundstein für die jüngere Zooentwicklung gelegt. Teil dieses Prozesses war ein Umweltverträglichkeitsbericht, der ein Parkplatzangebot von 950 Parkplätzen bis zur Dreiwiesenkreuzung als Planungsgrundlage definierte. Anderthalb Jahrzehnte nach Erarbeitung des Masterplans stehen in der näheren Zooumgebung rund 250 Parkplätze weniger zur Verfügung als damals. Einige davon fielen diversen Bauprojekten zum Opfer. Andere wurden in blaue Zone umgewandelt. Bei wieder anderen lässt sich der Grund der Aufhebung nicht nachvollziehen.
Fakt ist: Wenn die damals als angemessen bezeichnete Anzahl Parkplätze heute noch verfügbar wäre, würde sich die Verkehrssituation auch an Spitzentagen anders präsentieren – trotz der gestiegenen Besucherzahlen.
Verkehrslenkung und konsequente ÖV-Förderung
Der Zoo ist an allen Fronten tätig, um die Verkehrssituation zu optimieren.
Verkehrsberuhigende Massnahmen:
- Einsatz von Verkehrskadetten
- Sperrungen zum Schutz von Wohnquartieren
- Shuttle-Busse vom Parkplatz Dolder und Parkhaus Universität Irchel
Gleichzeitig wird alles unternommen, um die Anreise zum Zoo mit dem öffentlichen Verkehr zu fördern. Bereits heute reisen vier von zehn Besucherinnen und Besuchern mit dem ÖV an.
- RailAway SBB (meist genutztes RailAway Angebot in der Schweiz)
- Partnerschaften mit VBZ und ZVV
- Marketingmassnahmen
Der Zoo setzt alles daran, im partnerschaftlichen Zusammenspiel mit allen Betroffenen gute Lösungen für die Verkehrsproblematik umzusetzen. Die Zooseilbahn wird dabei eine ganz entscheidende Rolle spielen und das Problem nachhaltig entschärfen.

